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Florida - Miami
Top Sehenswürdigkeiten Miami:
Financial District - Skyline - "Millionaire's Row" - Fisher Island - Bayside Market - Museen in Downtown - Little Havanna - Domino Park - Villa Vizcaya - Jungle Island - Miami Beach - Art Déco District Da wir in diesem Jahr unbedingt in die Sonne wollten und Karibik und die Malediven kurzfristig nicht mehr zu buchen waren entschieden wir uns für Florida. Der Grund dafür war, dass es im März bereits schön warm ist und wir auch zusätzlich noch eine gemütliche Rundreise machen konnten und etwas zu sehen bekommen haben. Mit der Lufthansa ging es von München direkt nach Miami. Miami ist wohl die exotischste Stadt der USA, mit sehr viel karibischen Flair. Das liegt wohl daran, dass fast die Hälfte der Einwohner spanisch spricht und aus Kuba und der restlichen Karibik oder Südamerika kommt. Allerdings ist Miami auch eine Finanzmetropole was man unschwer an den Hochhäusern der großen Banken und Finanzfirmen erkennen kann. Die gesamte Skyline ist von diesen Hochhäusern geprägt und sieht fast ein bisschen wie die Skyline in New York aus. Bekannt ist Miami auch aus zahlreichen Filmen und Serien, die man sich als Vorbereitung ansehen kann. Eine neuere Serie ist CSI Miami oder kultiger Miami Vice. ![]() Am besten lässt sich die Skyline vom Wasser aus ansehen. Wir haben dies mit einer Bootstour zu den Villen der Reichen und Schönen verbunden. Die sogenannte "Millionaire's Row" sieht man auch am besten vom Wasser aus. Das Bild unten zeigt die Villa jenes Mannes der kleine blaue Pillen an einen großen Konzern verkauft hat. Jede einzelne Palme hat ungefähr 10.000 US-Dollar gekostet. Viele weitere berühmte Personen haben Villen in Miami wie auch Will Smith (der der Stadt sorgar ein Lied gewidmet hat :-) ) oder Naomi Campell. Das unten stehende Häuschen gehörte zum Anwesen von Al Capone. Außerdem sind wir noch an Fisher Island vorbeigefahren. Diese Insel ist nur mit einer Fähre zu erreichen und man muss entweder eine Einladung haben oder eine Wohnung auf der Insel besitzen, um mit der Fähre fahren zu dürfen. Wieder an Land ging es zum Bayside Market. Hier gibt es einige Geschäfte, Restaurants sowie Livemusik. Das Hard Rock Cafe befindet sich hier ebenfalls (rundes Gebäude im Hintergrund). Danach fuhren wir mit dem Metromover eine Runde durch Downtown Miami. Der Metromover ist eine vollautomatische Bahn auf Schienen, die auf einer Hochstrecke durch die Innenstadt fährt. Ebenso in der Innenstadt zu finden ist das Miami-Dade Cultural Center mit mehreren Museen wie zum Beispiel dem Historical Museum of Southern Florida. Entlang der Calle Ocho liegt Little Havanna, das Viertel der kubanischen Einwanderer. Hier wird spanisch gesprochen und in den Geschäften ist auch alles auf spanisch angeschrieben. Hier sind auch kubanische Flaggen sowie Denkmäler zur Landung von kubanischen Soldaten in der Schweinebucht zu sehen. Außerdem spielen im Maximo Gomez Park auch bekannt als Domino Park alte Männer Domino und Schach. Südlich der Innenstadt im Stadtteil Coconut Grove befindet sich die Villa Vizcaya. Die Villa Vizcaya wurde von dem Landmaschinenfabrikant James Deering im Stil der italienischen Renaissance erbaut. Die ungefähr 70 Zimmer ließ er ebenfalls mit echten historischen Möbeln ausstatten. Die Villa befindet sich direkt an der Biscayne Bay und die weitläufigen Gärten laden zum Herumschlendern ein. Die Gärten sind auch bei Modefotografen für Fotoshootings sehr beliebt. Auf dem Weg nach Miami Beach auf Watson Island befindet sich Jungle Island. Dieser Zoo beherbergt vor allem Papageien und andere Vögel aber auch Krokodile, Fische und Affen sind zu sehen. Vom Café aus kann man Flamingos beobachten. Außerdem werden mehrmals am Tag Vorführungen mit verschiedenen Vögeln gezeigt. Hier sind Adler, Geier und natürlich Papageien mit dabei. Aber auch der unten zu sehende Vogel, der mehr Menschen im Jahr tötet als ein Krokodil. Miami Beach ist vor allem für 2 Dinge bekannt, den kilometerlangen Sandstrand und den Art-Deco District. Da im März Spring Break ist, war am Strand einiges los. Allerdings fand man trotzdem immer noch ein Plätzchen und es ging sehr zivilisiert zu. Am Ocean Drive in South Beach befinden sich die schönsten Gebäude im Art-déco Stil, der ein bisschen an "Jugendstil trifft Bauhaus" erinnert. In Miami Beach stammen die meisten Art-déco Gebäude aus den 1920-30er Jahren. Im Foto unten ist das Carlyle zu sehen. Nächster Stopp unserer Rundreise war das Kennedy Space Center und Orlando. Reisetipps für Miami: Klima: Im März hatten wir schon um die 25 Grad und es war sonnig. Also unbedingt Sonnencreme mitnehmen. Verkehrsmittel: Wir sind sowohl mit dem Metromover (kostenlos) als auch mit dem Bus gefahren (2 Dollar pro Fahrt). Ging ganz gut, allerdings muss man beachten, dass es keine U-Bahn gibt und die Strecke des Metromovers eingeschränkt ist, deshalb sollte man sich über das Busnetz informieren. Sicherheit: Nach Überfällen auf Touristen in den 90er Jahren und als Drogenmetropole in den 80ern hat sich viel geändert. Wir fühlten uns nicht unsicher, hielten uns allerdings auch eher in den touristisch erschlossenen Gebieten auf. Allerdings schadet es natürlich nicht wie immer in fremden Städten vorsichtig zu sein. Jungle Island: Obwohl wir eigentlich nur nach Miami Beach wollten und es dann aber nicht mehr weiter ging und wir aus Verzweiflung reingingen ist es sehr sehenswert. Auch die Vorführungen sind sehr interessant gestaltet Little Havanna: Sehr interessant zu sehen, dass innerhalb weniger Straßenzügen plötzlich alles spanisch angeschrieben ist. Besonders die Domino spielenden alten Herren zu beobachten ist spannend. Bayside Market: Am Bayside Market kann man durch die Geschäfte schlendern aber auch gut essen. Von hier aus gehen auch die Ausflugsschiffe zu den Inseln der Reichen weg. Bootsfahrt: Unbedingt eine Bootsfahrt machen und die Skyline und die Villen der Reichen anschauen. Wir waren mit der Island Queen unterwegs und das war sehr unterhaltsam (gab immer wieder passende Musik und launige Kommentare :-) ). Brickell Village: Wurde uns vom Hotel empfohlen. Hier waren wir immer Frühstücken, außerdem gibt es Geschäfte und einen großen Publix. Villa Vizcaya: Unbedingt ansehen. Das Haus und die Gärten sind sehr sehenswert! Miami Beach: Ist gut mit dem Bus zu erreichen, falls man noch kein Auto hat, dann spart man sich die Taxikosten. Zugang zum Strand hat man zwischen der 6. und 14. Straße. Art-Déco District: Besonders sehenswert sind die Häuser am Ocean Drive ab Hausnummer 860. Distanzen: Achtung Distanzen nicht unterschätzen und auch nicht die Tatsache, dass die USA nicht unbedingt als Fußgänger-freundlich bekannt sind. :-) Kommentare blog comments powered by Disqus |
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